Sechs Empfehlungen, die ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen erleichtern

ehrenamtliche Arbeit
12. Interkulturelles Zitat

Wie sechs Empfehlungen  unsere    ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen erleichtern.

In  meiner tagtäglichen Arbeit erlebe ich Menschen aus anderen Kulturen und lerne, was gut funktioniert.

Das habe ich zusammengefasst.

1. Erste Begegnung – ehrenamtliche Arbeit

Bei dem ersten Kontakt mit den Flüchtlingen fragen wir zuerst nach dem Namen, lernen diesen richtig auszusprechen und schreiben ihn am besten auf.

Wenn wir uns selbst vorstellen,  schreiben wir  auch unseren Namen auf.

Als nächstes können Sie nach der Herkunft fragen und wie lange er/sie/die Familie schon in Deutschland sind.

Für das gute Verständnis empfehle ich fünf Worte der anderen Sprache zu lernen.

Diese sind: Guten Tag, mein Name ist…, Bitte, Danke, Entschuldigung, auf  Wiedersehen,  Es darf natürlich auch gerne mehr gelernt werden J

2. Verständnis zum Verstehen bei der ehrenamtlichen Arbeit

Darum  sprechen wir langsam und deutlich. Ebenso benutzen wir einfache Worte.

So sind wir  geduldig, hören  zu und lassen  ihn/sie ausreden.

Bei Sprachbarrieren kann auch der Google-Übersetzer eingesetzt werden.

3. Verständigung ohne Wort in der ehrenamtlichen Arbeit

Deshalb benutzen wir unseren eigenen Körper und stellen pantomimisch dar was wir  meinen. Zum Beispiel: etwas trinken, frieren, schwitzen, hüpfen, laufen …

Ebenso hilft es zu  zeichnen/skizzieren , was wir vermitteln wollen. Dafür ist es gut ein Blatt und einen Stift mitzunehmen.

Außerdem können wir Bilder, Fotos und Gegenstände benutzen.

4. Vorsicht vor Entmündigung

Alles selbst machen ist äußerst ungünstig. Ver setzen wir den Flüchtling in die Lage es selbst zu tun.

5. Flüchtlingsunterkünfte sind keine öffentlich Ausstellungen

Wichtig: Bewahren bitte die Privatsphäre der Flüchtlingsfamilien. Deshalb melden  wir uns  vor dem Besuch bei dem Sozialarbeiter an.

6. Hand in Hand mit dem Sozialarbeiter

Jede Flüchtlingsunterkunft hat einen oder mehrere Sozialarbeiter, das sind unsere Ansprechpartner. Bitte besprechen wir unsere Tätigkeiten, Aktionen, Probleme und Vorkommnisse immer mit ihm/ihr.

Seminar und Training  zur Interkulturellen Kompetenz

 

 

Sechs Empfehlungen, die ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen erleichtern

Beate Antonie Tröster

Als Kulturwissenschaftlerin und zertifizierte Interkulturelle Trainerin weiß ich, dass Kulturunterschiede Mauern errichten können und erkenne, wie das gegenseitige Verständnis dahinter oder davor verschwindet. Auf beiden Seiten herrschen merkwürdige Vorstellungen, unwirkliche Vermutungen, unerfüllbare Erwartungen und falsche Hoffnungen. Genau diese Steine räume ich mit Ihnen aus den Weg, reiße die Mauer ein, denn so entwickeln sich gegenseitiger Respekt, Toleranz und ungeahnte Gemeinsamkeiten, die Sie zu neuen Dimensionen führen..

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