NEU: Praxisseminar – Interkulturelle Handlungskompetenz

Interkulturelle Handlungskompetenz entwickeln

Sie befähigt auf Vielfalt in der Arbeit, Schule und Gesellschaft zu reagieren. Das Projektseminar entwickelt Fähigkeiten im Umgang mit Kulturfremden. Die erörterten interkulturellen Inhalten und Methoden ermöglichen wertschätzendes Handeln.

Praxisseminar-Interkulturelle Handlungskompetenz

Projektseminar für die Praxis

Basis- und Grundlagen von Migration und Integration werden im Seminar vermittelt. Die Einführung in das Kulturverständnis und interkulturelle Kommunikation verschafft das notwendige Grundwissen. Die eigene Kultur zu hinterfragen und kulturelle Fremdheit und Differenz zu erforschen sind dabei wichtige Bestandteile. Eigenen kulturellen Filter gilt es zu erkunden und Techniken des interkulturellen Umgangs kennen und auszuprobieren.

Interkulturelle und kommunikative Fähigkeiten ausprägen

Das Seminar zielt auf die Entwicklung der interkulturellen und kommunikativen Fähigkeiten und benötigt Bereitschaft zu Selbstreflexion. Das Projektseminar integriert sowohl Praxisbeispiele als auch persönliche Erfahrungen und endet mit einer Kulturexploration in Form einer bewertbaren Projektarbeit.

 

Was sagen die Teilnehmer*innen?

Was nimmst Du  aus dem Seminar mit?

A: Aus dem Seminar nehme ich viele wertvolle Informationen und vor allem all das mit, was mir später die Arbeit im Zusammenhang mit diesem Thema im Schulalltag erleichtern wird. (Tools, Leitfaden, Literaturliste)

C: Ich nehme viele neue Erfahrungen und Eindrücke mit. Besonders die Kulturexploration fand ich sehr spannend und lohnenswert.

S: Ich konnte einige meiner eigenen Erfahrungen erweitern und besonders in Bezug auf den Lehrerberuf neue Kenntnisse gewinnen, die mir im Umgang mit ausländischen Eltern und Schülern weiter helfen werden.

B: Es ist besser sich erst ein grobes Bild über einen Menschen zu machen, anstatt diesen über sein Aussehen zu beurteilen. Das habe ich zwar schon vor dem Seminar versucht, es wurde mir aber auch unter Anderem durch die Kulturexploration noch einmal bewusst.

V: Der kurze Einblick in das Asylrecht war aufklärend und hat zum Nachdenken angeregt. Allgemein hat das Seminar angeregt darüber nachzudenken, aus welchen Gründen Menschen mit Migrationshintergrund nach Deutschland gekommen sind.

G: Ich nehme viele interessante Inhalte und Tipps aus dem Seminar mit.

S: Man sollte nicht sofort, wenn man einen dunkelhäutigen Menschen sieht, auf einen Ausländer oder Flüchtling schließen. Er kann ebenso Deutscher Bürger sein. Selbst wenn es ein Mensch mit Migrationshintergrund ist, so ist er nicht gleich ein Flüchtling. Es gibt verschiedene Gründe, warum Menschen in ein anderes Land ziehen. Sie können eine Ausbildung machen, eine Arbeit ausführen oder aus familiären, politischen, humanitären oder völkerrechtlichen Gründen aus ihrem Land geflohen sein.

U: In diesem Zusammenhang fand ich auch die verschiedenen Aufenthaltstitel und das Asylverfahren sehr interessant und wichtig.

R: Deswegen nehme ich auf jeden Fall aus dem Seminar mit, dass man immer die Gründe hinterfragen sollte, bevor man jemanden verurteilt oder in eine Schublade steckt.

L: Ich nehme auf jeden Fall die Regelungen zur gesetzlichen Zuwanderung/ Asylantrag stellen etc. mit. Ich finde, durch das Wissen, wie das genau funktioniert, kann man sich später besser in die Lage der Menschen hinein versetzen. Auch die Fallbeispiele fand ich hilfreich. Des Weiteren fand ich die Informationen aus der letzten Sitzung zu Dolmetschern in der Grundschule sehr hilfreich, da ich mir jetzt viel besser vorstellen kann, wie so ein Elterngespräch mit Dolmetschern aussehen kann.

Was war für Dich im Seminar wertvoll?

S: Ich kam vorher noch nicht direkt mit der Thematik in Kontakt und fand es deswegen schön, einen Einblick zu bekommen. Ich fühle mich nun mit dem Thema vertrauter.

A: Wertvoll waren das viele neue Wissen und der Input, den wir bekommen haben. Besonders den Aufbau der einzelnen Seminartage fand ich gut. Erst mal viel Theorie, um überhaupt Bescheid zu wissen. Dann etwas zu uns selbst und schließlich zur fremden Kultur hat alles gut abgerundet. Ich denke, dass ich und viele andere nun offener sind in Bezug auf fremde Kulturen und viele Dinge anders einschätzen und besser verstehen können als vorher.

P: Besonders wertvoll fand ich die Selbsttests (zum Beispiel Empathie), da sie geholfen haben, das eigene Verhalten noch einmal kritisch zu hinterfragen. Außerdem fand ich die Informationen, die sie uns zu Ihrer Arbeit im Zentrum für Migration gegeben haben, sehr interessant. Des Weiteren fand ich den Babyfilm sehr süß und habe mich gefreut, einen Ausschnitt daraus zu sehen 🙂

S: Wertvoll war für mich, dass wir viele Fragen stellen und aktiv mitmachen konnten und nicht nur stundenlang einem Vortrag lauschen sollten.

G: Besonders wertvoll war der Einblick in das Asylrecht. Auch das Gedankenmachen über den Umgang mit Menschen mit Migrationshintergrund und über die eigenen Denkweisen hat mir weitergeholfen.

V: Besonders wertvoll waren für mich die Übungen und Tools, die uns beigebracht wurden.

Z: Zum Beispiel der Perspektivwechsel, bei dem ich gelernt habe, mich in andere hinein zu versetzten und sie versuche zu verstehen.

S: Ich fand es auch sehr interessant, wie schnell wir uns unser Bild über andere machen. Bei den Minibiografien haben wir nur 30 Sekunden ein Bild von einem Menschen angesehen und uns sofort einen Hintergrund zu ihm ausgedacht. Diese Annahmen waren oft falsch und die wahren Identitäten überraschten mich.

L: Diese Übungen empfand ich als sehr wertvoll, da man oft nur seine Kultur und seine eigenen Ansichten vertritt.

W: Wertvoll war für mich auf alle Fälle, das Grundlagenwissen zum Thema Migration und Asylverfahren. Da man wenig darüber Bescheid weiß und so erst mal die Unterschiede, die es auch unter Flüchtlingen noch gibt, kennenlernt.

O: Ansonsten fand ich die Herangehensweise sehr interessant, erst mal seine eigene Kultur, und wo komme ich her, was habe ich für Werte, kennenzulernen. Das hat zum Nachdenken angeregt. Und auch die Toleranz gegenüber anderen Kulturen gestärkt. Und vor allem habe ich mitgenommen, wie wichtig interkulturelle Arbeit ist. Um auch über die Unterschiede der Kulturen kennenzulernen.

NEU: Praxisseminar – Interkulturelle Handlungskompetenz

Beate Antonie Tröster

Als Kulturwissenschaftlerin und zertifizierte Interkulturelle Trainerin weiß ich, dass Kulturunterschiede Mauern errichten können und erkenne, wie das gegenseitige Verständnis dahinter oder davor verschwindet. Auf beiden Seiten herrschen merkwürdige Vorstellungen, unwirkliche Vermutungen, unerfüllbare Erwartungen und falsche Hoffnungen. Genau diese Steine räume ich mit Ihnen aus den Weg, reiße die Mauer ein, denn so entwickeln sich gegenseitiger Respekt, Toleranz und ungeahnte Gemeinsamkeiten, die Sie zu neuen Dimensionen führen..

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